Freitag, 18. November 2016

Pressemitteilung der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach zur Fragebogen-Aktion bei der Ausstellung am 17./18.9.2016


Pflugfabrik: Bürger sagen ihre Meinung


Die 3. Ausstellung „Urbanes Leben am Papierbach“ fand am 17. und 18. September 2016
im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Landsberg am Lech statt. Vorgestellt wurden der
aktuelle  2. Bebauungsplan neben dem ursprünglichen Bebauungsplan, um die Entwicklung vergleichen zu können. Dies gilt auch für die Gegenüberstellung des Siegerentwurfes von MorphoLogic und dem aktuellen Plan. Ziel der Ausstellung war es, den Ausstellungs- besuchern  die Entwicklung des Projektes vor Augen zu führen.
Um die Bebauung des Geländes für die Besucher anschaulich zu machen, hat der Investor ehret+klein Animationen des Geländes mit Baukörpern kreieren lassen, die die Bebauung von verschiedenen Standorten aus zeigte.
Um Besuchern, die die Entwicklung des Projektes noch nicht verfolgt haben, zu informieren, hat die Bürgergruppe die Pläne und Bürgermeinungen der ersten Planungsphasen ab 2014 aus dem Archiv geholt.
An die Besucher wurden Fragebogen verteilt, um die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit dem aktuellen Stand der Planung zu erfahren.

Die Mitglieder der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach zählten am 17. und  18.September 2016 insgesamt 496 Besucherinnen und Besucher, 98 davon füllten einen Fragebogen aus und beteiligten sich so an der Befragung. Davon haben 44 Bürger auf den
Fragebögen noch schriftliche Bemerkungen gemacht.
Die Auswertung der Fragebogen-Aktion wurde anläßlich der Eröffnung der ersten Ausstellung im Karl-Schrem-Bau von Bernd Schwarz, dem Sprecher der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach, an Oberbürgermeister Neuner und Herrn Ehret von ehret+klein überreicht.


Ergebnisse der Fragebogen-Aktion


Von den 496 Bürgern, die die Ausstellung besuchten, haben sich 98 an der Fragebogen-Aktion beteiligt. 97 haben die Fragen angekreuzt, dh. eine Bewertung war möglich.
 1  Fragebogen  wurde  ohne Kreuze, jedoch mit schriftlicher Bewertung abgegeben.
44 Fragebogen wurden mit Kreuzen und schriftlicher Bewertung abgegeben, 53 Fragebogen nur mit Kreuzen. Die komplette Auswertung mit Tabellen und Grafiken sind auf www.buergergruppe-ulp.de nachzulesen.

Der  Punkt Städtebau/Baugestaltung wurde insgesamt mit Akzeptabel mit einer deutlichen

Die angebotenen Nutzungsarten wurden fast durchwegs mit Gut beurteilt, herausragend hier die geplante Versorgung mit Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten, Cafés mit 58 von insgesamt 98 Nennungen. Auch die Themen Sozialer Wohnungsbau (42 Nennungen) und die Bereiche und Flächen für Kinder und Jugendliche (40 Nennungen) sowie das Platzangebot für Veranstaltungen (kulturell, sonstige) (47 Nennungen) wurden als Gut erachtet.

Beim Thema Freiflächenbereiche (Grünflächen, Wasserläufe…) liegt die Beurteilung stark auf Akzeptabel, mit einer gewissen Tendenz zu Gut. Lediglich der Punkt Anbindung des Baugebiets an das Lechufer/ Lechpromenade wird mit 61 Nennungen mit Gut beurteilt. Die Größe bzw. der Anteil an Grünflächen/ Erholungsbereichen wird vorwiegend mit Akzeptabel eingestuft (52 Nennungen von 98.)

Am kritischsten wurde mit dem Thema Verkehr umgegangen, was sich später auch bei den Einzelnennungen erhärtet hat.Die Berücksichtigung des Verkehrs in der von-Kühlmann-Str.(42 Nennungen) und der Spöttinger Str. (37 Nennungen) am schlechtesten  beurteilt.
Die Straßenquerungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer punkten mit Akzeptabel (43N.) bis Gut (32 N.)
Lage und Anbindung des Lechstegs an Baugebiet und Altstadtbereich werden, wie auch schon beim Thema Freiflächenbereiche, deutlich positiv bewertet (56 Nennungen von 98)


Interessante schriftliche Einzelnennungen ergänzen die Befragung


Unter Sonstige hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich ergänzend schriftlich zu äußern. 44 haben diese Gelegenheit wahrgenommen und  zu den obigen Themen Stellung genommen. Die einzelnen Aussagen können wieder auf der Website der Bürgergruppe ULP www.buergergruppe-ulp.de eingesehen werden.

Zum Thema Städtebau/ Baugestaltung wurden die meisten schriftlichen Einzelnennungen abgegeben – 28 Nennungen. Auffällig hierbei sind 7 Nennungen, die die Gebäude ansprechen. Es wird von „Klötzen“,und „Würfeln“ gesprochen, zu einheitlich. Das weist darauf hin, dass die bei der Animation der Baukörper gewählten Formen als architektonische Vorschläge gewertet wurden.
So können diese Bewertungen nur als freundliche Hinweise gewertet werden, kreative und individuelle Häuser zu gestalten.
4 Hinweise zielen auf die vorgesehenen Flachdächer, die nicht positiv bewertet werden.
Bei den Nutzungsarten fehlen 2 Bürgern hier der Drogeriemarkt, insgesamt gibt es 10 unterschiedliche Einzelnennungen.
Die 5 Einzelnennungen zum Thema Freiflächen setzen sich durchwegs kritisch mit dem Verhältnis Grünflächen/ Bebauung und dem Biotopverlust auseinander.

Wie eingangs schon erwähnt ist mit 25 Einzelnennungen das Thema Verkehr für die Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Thema. In den Nennungen wird ein fehlendes Gesamt-Verkehrskonzept sowie speziell der Verkehr in der von-Kühlmann-Str. und der Spöttinger Str. angesprochen.

Weitere 3 Nennungen sprechen das Thema Wasser (Grundwasser, Hochwasser) an, 2 Nennungen erfragen die Vermarktung der Wohnungen. 1 Bürger setzt sich ausführlich mit den vorhandenen Gebäuden und dem Denkmal auseinander.

Ein Fazit


Zusammenfassend ergibt sich ein eher positives Bild bei der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit dem aktuellen Stand der Dinge. Das Missverständnis bei den Baukörpern und der damit eher negativen Beurteilung ist zu vergessen. Ein eher negatives Bild zeigt sich beim Thema Verkehr. Sowohl bei den vorgegebenen Fragen als auch bei den Einzelnennungen wird dieser Punkt recht negativ gesehen, hier scheint Handlungsbedarf angezeigt.
Die Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach, die die Ausstellung und die Befragung auf die Beine gestellt hat, ist mit dem bisherigen Ablauf mit den Ausstellungen, Bürgerbefragungen und den daraus resultierenden Ergebnissen sehr zufrieden. In den intensiven Gesprächen mit den Landsberger Bürgerinnen und Bürger zeigt sich deutlich, dass sie sich gut informiert fühlen und zufrieden sind mit dem bisherigen Verlauf des Großprojektes.
Die weiteren Schritte können die Bürger jeweils auch im Gelände der Pflugfabrik, im Karl-Schrem-Bau verfolgen. Dazu gibt es jeweils entsprechende Ankündigungen.

Die Präsentation zu den Ergebnissen können Sie hier als PDF herunterladen! 

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Mittwoch, 16. November 2016

Ausstellung AM PAPIERBACH - Architekturwettbewerb KITA

Ab 22. November kann im Karl-Schremm-Bau die Ausstellung zum nächsten Architektenwettbewerb besichtigt werden.

Auf dem Grundstück des noch bestehenden alten Jugendzentrums soll eine neue Kindertagesstätte für das zukünftige Stadtquatier Am Papierbach errichtet werden. Bauherr ist die Stadt Landsberg am Lech. ehret+klein hat fünf renomierte Architekturbüros eingeladen, ihre Entwürfe für das Bauwerk der sechsgruppigen Kita und für die Planung der Frei- und Spielflächen einzureichen.

Eine hochkarätige Jury aus Experten für Architektur und Stadtplanung und aus Vertretern Landsbergs hat den besten Entwurf als Basis für die Realisierung ausgewählt.


Freitag, 21. Oktober 2016

Ausstellungseröffnung AM PAPIERBACH



Auf dem ehemaligen Gelände der Pflugfabrik entsteht ein neues lebendiges Stadtviertel mit Wohnungen, Kindertagesstätten, Läden und Flächen für Kultur. Die Gestaltung der Gebäude, der öffentlichen Räume und Wege soll an die Landsberger Altstadt anknüpfen und hochwertigen Städtebau für zukünftige Nutzer bieten. Renommierte Architekturbüros entwerfen Ideen im Rahmen von Realisierungswettbewerben. Eine hochkarätige Jury aus Experten für Architektur und Stadtplanung und aus Vertretern der Kommune suchen den jeweils besten Entwurf aus.

Ausstellungs-Eröffnung:

Samstag, 21. Oktober 2016 um 13.00 Uhr
Von-Kühlmann-Straße 25, Karl-Schrem-Bau, Landsberg
mit Oberbürgermeister Mathias Neuner und Michael Ehret, Geschäftsführer ehret + klein

Der erste Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Baufelder A1 + B2, die Revitalisierung des Karl-Schrem-Baus und den benachbarten Wohn- und Gewerbeneubau, hat stattgefunden.

Die Ausstellung AM PAPIERBACH präsentiert anschaulich alle Entwürfe des ersten Realisierungswettbewerbs und natürlich der ersten Preisträger.

Besuchen Sie die Ausstellung AM PAPIERBACH:
21. Oktober bis 3. November 2016, Von-Kühlmann-Straße 25
Montag bis Freitag 16.00 – 19.00 Uhr, Samstag 14.00 – 16.00 Uhr


AM PAPIERBACH ENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT MBH ehret + klein
Würmstraße 4 82319 Starnberg www.ehret-klein.de

 

Freitag, 14. Oktober 2016

Pressetermin zum Realisierungswettbewerb AM PAPIERBACH

Der erste Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Baufelder A1 + B2, die Revitalisierung des Karl-Schrem-Baus und den benachbarten Wohn- und Gewerbeneubau hat nun stattgefunden.

Beim Pressetermin im Karl-Schremm-Bau wurde der Siegerentwurf. Monika Beltinger von Lars Consult, die den Wettbewerb begleitete stellte das Vorgehen und die Beteiligten vor.
Fünf Büros waren eingeladen Entwürfe abzugeben. Diese wurden von acht Fachpreisrichter
(erfahrene Architekten, Stadtbaumeisterin, Michael Ehret) sowie sieben Sachpreisrichter (Vertreter
der Fraktionen und dem Oberbürgermeister) gesichtet und beurteilt.

Dabei wurde der Entwurf von dem Stuttgarter Architekt Professor Jörg Aldinger (Büro Aldinger Architekten) als Sieger gekürt.


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Mittwoch, 21. September 2016

Großes Interesse an den Fortschritten des Projektes Pflugfabrik

Kurz vor Schluss der Auslegung des aktuellen Bebauungsplanes hatte die Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach zu einer Ausstellung in den neuen Sitzungssaal im Historischen Rathaus eingeladen. Gezeigt wurden am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. September 2016 der aktuelle Stand der Planungen zum Bauvorhaben auf dem Areal der alten Pflugfabrik. Mit dem neuen Bebauungsplan, dem aktuellen Plan des Architekturbüros MorphoLogic und einer Reihe von spektakulären Visualisierungen des Geländes, wobei man ein wenig erkennen konnte, wie das Urbane Leben am Papierbach einmal aussehen könnte. Besonders umlagert von den Besuchern der Ausstellung war die beeindruckende Visualisierung des Geländes mit der Altstadt Landsbergs im Hintergrund.

494 Besucher fanden den Weg in die Ausstellung, sehr viel mehr als zuerst gedacht. Dies war sicher auch der Langen Kunstnacht am Samstag geschuldet, denn von 20 Uhr  bis 22.30 Uhr füllte sich der Sitzungssaal enorm.

Es wurden 99 Fragebögen ausgefüllt, mit denen die Bürgergruppe in Erfahrung bringen wollte, wie zufrieden die Landsberger Bürger und Bürgerinnen mit dem Stand der Dinge,den Ergebnissen, sind. Ergebnissen bei denen auch die Ideen, Wünsche und Bedenken der Bürger eingeflossen sind.
Die Auswertung der Ergebnisse der Fragebogen-Aktion ist noch im Gange. Es ist aber schon soviel zu sagen, dass die nun geplante Führung des Lechsteg an das Lechufer und als Anbindung des Lechufer West an die Altstadt die besten Noten bekommen hat. Die angebotenen Nutzungsarten der Gebäude im Areal werden durchweg mit „Gut“ beurteilt, Städtebau und Baugestaltung als „Akzeptabel“ mit der deutlichen Tendenz zu „Gut“, ebenso wie das Thema Freiflächen (Grünflächen, Wasserläufe). Bedingt durch die Visualisierungen hatten einige Bürger die Sorge einer zu geringen Vielfalt in der Gestaltung der entstehenden Gebäude.
Das Thema Verkehr im und rund um das Gelände wird am kritischsten gesehen. Dieses Bild zeigt sich sowohl bei den anzukreuzenden Fragen als auch bei den vielen Einzelnennungen der engagierten Bürger.

Die Bürgergruppe ULP ist mit dem Ergebnis der Umfrage und der großen Akzeptanz der Ausstellung sehr zufrieden und - die Bürgerinnen und Bürger, die den Weg ins Rathaus gefunden haben, haben ebenfalls der Bürgergruppe durchweg ein „sehr gut“ für deren Arbeit und Engagement attestiert.
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Mittwoch, 10. August 2016

2. Auslegung der Bebauungsplanunterlagen "Am Papierbach"

Der Stadtrat der Stadt Landsberg am Lech hat in seiner Sitzung am 23. September 2015 die
Aufstellung des Bebauungsplans „Am Papierbach“ sowie die damit verbundene Einleitung
zur 15. Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen.
Die inzwischen gefertigten Bauleitplanentwürfe wurden vom Stadtrat in der Sitzung am 8.
Juni 2016 gebilligt und die Auslegung bzw. Einleitung der förmlichen Beteiligungsverfahren, die  Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung, beschlossen.

Die Unterlagen liegen in der Stadtverwaltung zur Einsicht aus und können auch hier als Pdf-Dokument heruntergeladen werden:

Am Papierbach - Bebauungsplan (2. Auslegung)

Am Papierbach - Satzung und Begründung (2. Auslegung)

Am Papierbach - Umweltbericht (2. Auslegung)

Am Papierbach - Flächennutzungsplan (2. Auslegung)

Am Papierbach - Flächennutzungsplan Umweltbericht (2. Auslegung)

Amtliche Bekanntmachung vom 28. Juli 2016

Dienstag, 9. August 2016

Was ist in der Zwischenzeit passiert?


Das Projekt "Urbanes Leben am Papierbach" ist in den vergangenn Monaten weiter vorangebracht worden. Hier die Eckpunkte:

  • Am 23. September 2015 wurde der Aufstellungsbeschluss zum Bauleitplanverfahren gefasst. 

  • In den darauffolgenden Wochen wurden die Planungsunterlagen und die Gutachten gefertigt.

  • Vom 15.12.2015 bis 22.01.2016 hatte die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher belange die Möglichkeit, sich zu den Planungen zu äußern (1. Auslegung).

  • Im Sportzentrum fand am 15.12.2015 ein öffentlicher Erörterungstermin zur den Planungsunterlagen statt.

  • Nach Eingang der Stellungnahmen der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange folgte die Erstellung der Abwägung.

  • Auf Grundlage der in der Stadtratssitzung beschlossenen Änderungen, werden diese und die fertiggestellten Gutachten in die Planunterlagen eingearbeitet. Anschließend folgt eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange (2. Auslegung)

Dienstag, 8. Dezember 2015

Bebauungsplan "Am Papierbach"

Frühzeitige Bürgerbeteiligung 
am 15. Dezember um 19.30 Uhr 
im Vortragssall des Sportzentrums 
Hungerbachweg 1

Am 23. September dieses Jahres hat der Stadtrat den Rahmenplan-Entwurf „Urbanes Leben Am Papierbach“ als Grundlage für die weitere Planung des Areals der ehemaligen Pflugfabrik beschlossen. Gleichzeitig wurde der Startschuss für die Einleitung des Bauleitplan-Verfahrens gegeben. Der Rahmenplan stellt einen städtebaulichen Entwurf dar, der die bauliche Entwicklung des Areals aufzeigen soll. Um ein Planungsrecht, also die Bebauung des Geländes zu ermöglichen, müssen die rechtlichen Voraussetzungen durch die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans geschaffen werden. Der Bebauungsplan nennt sich nunmehr nur noch „Am Papierbach“, da er sich auf den Bereich der ehemaligen Pflugfabrik beschränkt. Unter „Urbanes Leben am Papierbach“ waren auch Teile außerhalb der Pflugfabrik erfasst.

An den beiden Plänen wurde in den vergangenen Wochen mit Nachdruck gearbeitet. Das Resultat wird in einer Bürgerinformation im Rahmen der sogenannten frühzeitigen Bürgerbeteiligung am Dienstag, den 15.12.2015, um 19:30 Uhr im Vortragssaal des Sportzentrums vorgestellt. An dem Termin stehen den Besuchern der Veranstaltung die beteiligten Planer, Berater sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Fragen zur Verfügung.

Freitag, 20. November 2015

Einladung zur Bürgerinformation am 1. Dezember 2015 um 19.30 Uhr.

Tut sich was mit der Pflugfabrik? Diese Frage wurde den Mitgliedern der Bürgergruppe in letzter Zeit immer wieder gestellt. Ja, es geht weiter!

Am Dienstag, 1.12.2015 um 19.30 Uhr informieren die Bürgergruppe ULP, die Stadt Landsberg am Lech und die Projektentwickler ehret + klein im Sitzungssaal des Rathauses über den aktuellen Stand. 

Die  Auswertungen der Bürgerbefragungen liegen vor und werden vom Sprecher der Bürgergruppe, Bernd Schwarz vorgestellt.

Oberbürgermeister Mathias Neuner wird die Veranstaltung eröffnen und die Redner  des Abends vorstellen. Es ist gelungen weitere Referenten  zu gewinnen, die die Bürgerinnen und Bürger umfassend informieren können. So den Projektleiter bei der Stadt und Leiter der Stadtplanung und Umwelt, Alfred Ganzenmüller sowie Michael Ehret, Geschäftsführer von ehret + klein.

Die bisher nur in wenigen Teilen vorgestellten Ergebnisse der Bürgerbefragungen ( Bürgerwerkstatt und Befragungen der Besucher während der Ausstellung der Rahmenplan-Vorentwürfen) werden von der Bürgergruppe präsentiert, um die Meinungen. Wünsche, Anregungen aber auch Befürchtungen der Bürger zu verdeutlichen. Eine erste Schnellauswertung hatte Prof. Dr. Hilmar Sturm von der Gesellschaft für Bürgergutachten, der Ausführende der Bürgerwerkstatt  zusammen  mit  Maren Schüpphaus bereits im Stadtrat vorgestellt.

Alfred Ganzenmüller, Projektleiter des Projektes „Urbanes Leben am Papierbach“, möchte darüber Auskunft geben, was man unter dem Bauleitplanungsverfahren versteht und in welchen Schritten es durchgeführt wird. Es hat sich in Gesprächen sehr deutlich gezeigt, dass viele Bürger gern mehr über die Hintergründe der Planung wissen möchten.  So wird er auch anhand eines Beispiels  Flächennutzungsplan und Bebauungsplan erläutern.  Denn dies ist für die nächsten Schritte wichtig, über die auch intensiv
berichtet werden soll.

Auch Michael Ehret, Geschäftsführer von ehret + klein, Projektentwickler und Eigentümer des Pflugfabrik-Geländes wird erläutern, welche Überlegungen von Seiten des Investors zur Entwicklung des Projektes „Urbanes Leben am Papierbach“ angestellt werden. Dabei betont Michael Ehret, dass er an wirklich allen, auch den Einzelantworten der Bürger aus den Befragungen, interessiert sei.

Die Bürgerbeteiligung und die intensive Zusammenarbeit mit den Gremien machen nach seinen Worten  den besonderen Charakter und Erfolg des Projektes „Urbanes Leben am Papierbach“ aus.

Am Ende der Veranstaltung haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit das Gehörte zu diskutieren und Fragen zu stellen.

Im Rahmen der Veranstaltung am 1.12. werden die Dokumentation der Bürgerwerkstatt und die Auswertung der Fragebogen-Aktion zur Ausstellung der Rahmenplan-Vorentwürfe offiziell an Oberbürgermeister Mathias Neuner und Michael Ehret übergeben.


Donnerstag, 16. Juli 2015

Thema Verkehrliche Auswirkungen bei Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße im Stadtrat

Der Stadtrat hat sich in der Sitzung vom 15. Juli 2015 mit der Verkehrssituation in der Von-Kühlamnstraße im Bereich "Urbanes Leben am Papierbach" auseinandergesetzt.

Folgend der Auszug aus der Sitzungsmitschrift:

Herr Oberbürgermeister Mathias Neuner stellt den Sachverhalt vor:

Verkehrliche Auswirkung bei Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße

Beschluss Stadtrat 17.06.2015

In der Sitzung des Stadtrats vom 17.06.2015 wurde beschlossen, dass grundsätzlich der Rahmenplan-Vorentwurf von Morphologic 1 der weiteren Planung für das Urbane Leben am Papierbach zugrunde zu legen ist. Dabei wurde allerdings offen gelassen, ob dem Vorschlag für eine Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße gefolgt werden wird. Um dieses Thema umfassend und angemessen erörtern zu können, wurde beschlossen, den Punkt gesondert in einer Stadtratssitzung zu behandeln.

Planergespräch 16.06.2015

In der Zwischenzeit fand ein Gespräch mit dem Stadtplaner von Morphologic statt. Diesem wurde aufgetragen, die beiden Varianten zeichnerisch detailliert auszuarbeiten und darzustellen.

Kreisverkehr Spöttinger Straße

Ebenfalls noch nicht abschließend behandelt ist die Frage nach der Beibehaltung des Kreisverkehrs an der Spöttinger Straße. Der Entwurf von Morphologic 1 sieht den Rückbau des Kreisels vor. Durch den Rückbau würde eine Fläche von ca. 270 m² freigesetzt. Die Fläche würde gemäß dem Planentwurf von Morphologic 1 für Parkplätze im öffentlichen Raum genutzt.

Beurteilung

zu 1) Verkehrliche Auswirkungen bei Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße

Verkehrsplaner

Inwieweit sich die Verkehrsströme bei einer Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße verhalten werden, wurde vom Verkehrsplaner in der Sitzung mündlich bereits vorgetragen. In dem beiliegenden Zwischenbericht stellt dieser die verschiedenen verkehrlichen Wirkungen dar. Als Fazit stellt er fest, dass bei einem Vergleich der Verkehrsmengen für die untersuchten Planfälle aus verkehrlichen Gesichtspunkten vieles für eine Beibehaltung der verkehrlichen Durchgängigkeit der von-Kühlmann-Straße spricht.

Hinweise

Bezüglich des Entwurfs Morphologic 1 sind beide Varianten – mit und ohne Unterbrechung –möglich. Von Seiten des Planers wird keine Variante favorisiert.

In verkehrstechnischer Hinsicht müsste der durchgehenden von-Kühlmann-Straße der Vorzug gegeben werden. Bei dieser Variante können eine Umfahrung der Altstadt und die Zufahrt zu den Tiefgaragen des neuen Bauquartiers ungehindert erfolgen.

Bei einer Unterbrechung müssten jeweils Wendemöglichkeiten an den Unterbrechungsstellen vorgesehen werden. Dies führt zu einem erhöhten Flächenbedarf, der zulasten von öffentlichen Plätzen gehen würde. Eine Zufahrt müsste jedoch für die Anlieger zu den Tiefgaragen erlaubt werden. Eine Unterbrechung böte hingegen den Vorteil der Verzahnung der den Lech begleitenden Grünflächen mit dem neuen Bauquartier.

Es gilt abzuwägen welche Belange höher einzuschätzen sind. Um eine Entscheidung des Stadtrates wird gebeten.

zu 2) Kreisverkehr Spöttinger Straße

Der Kreisel wurde 1999 gebaut, um eine Beruhigung des Verkehrs im Bereich der beiden Äste der Spöttinger Straße und des Hungerbachweges zu erzielen. Er trägt wesentlich zur Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs an diesem neuralgischem Knotenpunkt bei. Da der „Flächengewinn“ mit ca. 270 m² durch den Rückbau relativ gering ist und es sich lediglich um eine Umverteilung der Fläche zugunsten von öffentlichen Parkplätzen handeln würde, wird von einem Rückbau des Kreisels abgeraten.

Der Stadtrat fasst folgenden Beschluss:

1. Die Planung für das neue Bauquartier „Urbanes Leben am Papierbach“ soll ohne Unterbrechung der von-Kühlmann-Straße erfolgen. Die von-Kühlmann-Straße ist jedoch im Bereich des neuen Bauquartiers als verkehrsberuhigte Straße auszubilden.

2. Der Kreisverkehr an der Spöttinger Straße ist beizubehalten.

Abstimmungsergebnis zu 1.: 26 Ja – Stimmen (einstimmig)

Abstimmungsergebnis zu 2.: 26 Ja – Stimmen (einstimmig)




Freitag, 26. Juni 2015

Ausstellung der Bürgergruppe




Die Bürgergruppe "Urbanes Leben am Papierbach" lud vom 12. - 21. Juni in das Historische Rathaus ein. Es wurden Pläne und Modelle von vier Stadtplanern präsentiert, wie das Areal der ehemaligen Pflugfabrik in Zukunft aussehen könnte.
Das Interesse an der Ausstellung und das Engagement der Bürger bei der Bürgerwerkstatt war großartig!

Weitere Fotos der Bürgerwerkstatt finden Sie hier:  https://goo.gl/JISbd7

Donnerstag, 18. Juni 2015

Stadtrat entscheidet sich für Morphologic

Entwurf Morpho-Logic D1

Der Stadtrat hat in der Stadtratssitzung am 17. Juni 2015 unter TOP 7 die Auswahl zum Rahmenplan-Vorentwurf für Urbanes Leben am Papierbach behandelt.

Folgend der Auszug aus der Sitzungsmitschrift:

Herr Alfred Ganzenmüller stellt den Sachverhalt vor:

In der Sitzung des Stadtrats vom 04.03.2015 wurde u. a. der Beschluss zur Mehrfachbeauftragung für die Erstellung einen Rahmenplanes (Masterplan) durch mindestens vier Stadtplanungsbüros mit Landschaftsarchitekten gefasst. Die Verwaltung hat den Beschluss vollzogen, indem vier Stadtplanungsbüros mit Landschaftsarchitekten für die Erstellung von Rahmenplan-Vorentwürfen beauftragt wurden. In der selbigen Sitzung wurde auch die Aufgabenbeschreibung zum Rahmenplan-Vorentwurf mit einigen Modifikationen zu dem vorgelegten Entwurf beschlossen.

Die Auswahl der Stadtplaner erfolgte in der Sitzung der Lenkungsgruppe am 11.03.2015. Der Lenkungsgruppe wurden die Bewerbungsunterlagen von 7 Büros vorgelegt. 4 Büros hatten zuvor insbesondere aus zeitlichen Gründen abgesagt. U. a. wurde auch bei dem Büro angefragt, das 1996 den Wettbewerb für die Pflugfabrik gewann. Das Büro sagte jedoch ebenfalls aus Zeitgründen ab. Von den verbliebenen Büros wurden in einem Abstimmungsverfahren 4 Büros ausgewählt. Diesen wurde sodann das Angebot zur Erstellung von zwei Rahmenplan-Vorentwürfen unterbreitet. Die Büros wurden vor Ort in die Problematik der Rahmenplan-Vorentwürfe eingeführt. In einer Zwischenpräsentation wurden in der Lenkungsgruppe zusammen mit dem Gestaltungsbeirat am 21.04.2015 die ersten Ergebnisse der Stadtplaner vorgestellt und diskutiert. Die Hinweise und Anregungen der Lenkungsgruppe und des Gestaltungsbeirates wurden von den Stadtplanern aufgenommen und in die vorliegenden Rahmenplan-Vorentwürfe eingearbeitet.

Der Stadtrat wird nunmehr gebeten, einen Vorentwurf für die weitere Bearbeitung auszuwählen. Als Entscheidungshilfe soll die Empfehlung der Lenkungsgruppe Urbanes Leben am Papierbach dienen. Nach einer Besprechung zwischen Lenkungsgruppe und Gestaltungsbeirat spricht sich die Lenkungsgruppe für den Vorentwurf „D1 – Morphologic“, ggf. mit weiteren Modifizierungen unter Einbeziehung anderer vorgelegter Entwürfe aus.
Im Anschluss stellt Herr Christian Fahnberg eine Prognose zur Verkehrsentwicklung vor, wenn eine (teilweise) Sperrung der von-Kühlmann-Straße erfolgen sollte.

Herr Oberbürgermeister Mathias Neuner bittet darum, den Sprechern der Bürgerwerkstatt, Herrn Prof. Hilmar Sturm und Frau Marlen Schüpphaus, das Wort erteilen zu dürfen.

    Abstimmungsergebnis: 28 Ja – Stimmen (einstimmig)

Sodann stellen diese die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt vor.

Der Stadtrat fasst folgenden Beschluss:

Der Stadtrat der Stadt Landsberg am Lech beschließt den Rahmenplan-Vorentwurf D1 vom Büro Morphologic der weiteren Planung zugrunde zu legen.
Die Verkehrsführung der von-Kühlmann-Straße ist gesondert zu betrachten.

    Abstimmungsergebnis zu 1.: 28 Ja – Stimmen (einstimmig)

Die Verwaltung wird beauftragt, den Rahmenplan-Entwurf zusammen mit dem ausgewählten Büro und der Lenkungsgruppe Urbanes Leben am Papierbach weiter zu bearbeiten. Der Rahmenplan-Entwurf ist sodann dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorzulegen.

    Abstimmungsergebnis zu 2.: 28 Ja – Stimmen (einstimmig)
Entwurf Morpho-Logic D2
Fotos: Conny Kurz

Mittwoch, 17. Juni 2015

Montag, 8. Juni 2015

Ausstellung „Urbanes Leben am Papierbach“ - Entwürfe und Modelle ab 12. Juni im Rathaus

Pressemeldung der Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“
08.06.15 Landsberg am Lech


Ausstellung „Urbanes Leben am Papierbach“
Entwürfe und Modelle ab 12. Juni im Rathaus.


Wie geht es weiter mit der ehemaligen Pflugfabrik? Was ist der aktuelle Stand der Dinge und wie sehen die bisherigen Entwicklungen aus? Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung „Urbanes Leben am Papierbach“, die vom 12. bis 21. Juni von 10 bis 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses stattfindet. Die Entwürfe der vier Planungsbüros zur Umgestaltung der ehemaligen Pflugfabrik werden erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Organisiert und möglich gemacht wird dies von der Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“.

Die Landsberger Bürger haben damit die einmalige Gelegenheit, in erste Pläne und Modelle sowie in die Auswertung der Aktionstage 2014 zum Umbau der Pflugfabrik einzusehen. Gleichzeitig können sie an drei Tagen – am 12., 13. und 14. Juni – die verschiedenen Modelle in einem Fragebogen bewerten und beurteilen. Sie haben die Möglichkeit, an  Diskussionen mit den Mitgliedern der Bürgergruppe und den Stadtplanern teilnehmen, um Ideen, Fragen und Wünsche zu besprechen. Die Bürgergruppe erwartet, dass neben den Bürgern auch einige Stadträte das Angebot zur Diskussion wahrnehmen werden.

Landsbergs Oberbürgermeister Matthias Neuner, Michael Ehret, Geschäftsführer des Eigentümers ehret + klein sowie Bernd Schwarz, Sprecher der Bürgergruppe, werden die Ausstellung offiziell am Freitag, den 12. Juni, um 15.00 Uhr eröffnen.

Auf einen Blick:
Ausstellung der Rahmenplan-Entwürfe 12.-21. Juni 2015
Offizielle Eröffnung 12. Juni 2015, 15 Uhr
Sitzungssaal des Rathauses, 1. Stock
Öffnungszeiten: Mo-So 10-18 Uhr
Befragung zu den Entwürfen: 12., 13. und 14. Juni

Pressekontakt
Andrea Schmelze
Andrea Schmelzle
0179-9282006
Andrea.Schmelzle@t-online.de   

Sprecher der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach
Bernd Schwarz
Saarburgstr. 29 b
86899 Landsberg am Lech
Telefon 08191/4010721
Mobile 0173/3812647
E-Mail schwarz-pbk@web.de

Mittwoch, 27. Mai 2015

Pflugfabrik. Es gibt was zu sehen. Die Bürgergruppe lädt zur Ausstellung ins Rathaus.

Pressemeldung
Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“
27.5.2015 Landsberg am Lech



Pflugfabrik. Es gibt was zu sehen.
Die Bürgergruppe lädt zur Ausstellung ins Rathaus.


Die Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ lädt die Landsberger Bürger zu einer ganz besonderen Ausstellung ein: Vom 12. bis 21. Juni werden die Vorentwürfe der vier Planungsbüros zur Umgestaltung der ehemaligen Pflugfabrik im Sitzungssaal des Rathauses erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Für die Bürger eine einmalige Möglichkeit, in erste Pläne und Modelle sowie in die Auswertung der Aktionstage 2014 zum Umbau der Pflugfabrik einzusehen. Und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, den imposanten Sitzungssaal des Stadtrates kennenzulernen.

„Die Bürger werden ein großflächiges Modell der Pflugfabrik-Umgebung sehen, das jeweils eines der austauschbaren Einsatz-Modelle der vier Stadtplaner beinhaltet“, erklärt Thomas-Andreas Frank von der Bürgergruppe. „Auf diese Weise können sie sehr gut visuell erkennen, ob und wie gut sich der Entwurf des jeweiligen Stadtplaners in die Umgebung einfügt.“

„Unser Ziel ist es zunächst, die bisherigen Entwicklungen für die Bürger transparent zu machen, so dass sie sich Eindrücke verschaffen können“, sagt Bernd Schwarz, Sprecher der Bürgergruppe. „Gleichzeitig ist uns aber auch die Meinung der Bürger dazu wichtig.“ Daher haben diese an drei Tagen – nämlich am 12., 13. und 14. Juni – die Gelegenheit, die verschiedenen Modelle in einem Fragebogen zu bewerten und zu beurteilen.

Die Landsberger Bürger werden in der Ausstellung von der Bürgergruppe betreut. Am Informationsstand vor dem Rathaus erhalten sie die Fragebögen. Gleichzeitig soll es auch Diskussionen mit den Mitgliedern der Bürgergruppe und den Stadtplanern geben, um Ideen, Fragen und Wünsche zu besprechen.

Zusammen mit der Ausstellung und der Befragung wird eine Bürgerwerkstatt durchgeführt. Diese setzt die im vergangenen Jahr mit den Bürger-Aktionstagen begonnene Bürgerbeteiligung fort.

Die Ergebnisse der Befragung werden wie auch die Resultate aus der Bürgerwerkstatt in die weitere Entwicklung einfließen und für den Entscheidungsprozess des Stadtrats zur Verfügung stehen. Der Münchner Fachmann für Bürgergutachten Professor Dr. Hilmar Sturm wird die Ergebnisse in der Stadtratssitzung präsentieren.

„Wir als Bürgergruppe informieren die Stadträte und bieten ihnen damit eine Unterstützung für ihre Entscheidung“, betont Wolfgang Hauck, Mitglied der Bürgergruppe. „Je mehr Landsberger Bürger diese Chance nutzen, sich die Ausstellung anschauen und sie bewerten, desto mehr Ideen und Erfahrungen können die Bürger direkt einbringen. Umso größer wird damit die Chance, Lösungen zu finden, die viel mehr und kreativere Aspekte berücksichtigen als die Einzelner.“



Pressekontakt
Andrea Schmelze
Andrea Schmelzle
0179-9282006
Andrea.Schmelzle@t-online.de   

Sprecher der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach
Bernd Schwarz
Saarburgstr. 29 b
86899 Landsberg am Lech
Telefon 08191/4010721
Mobile 0173/3812647
E-Mail schwarz-pbk@web.de

Dienstag, 19. Mai 2015

Bürgergruppe als Motor - Bürgerbeteiligung geht in die nächste Runde

Pressemeldung
Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ (ehemalige Pflugfabrik)
19.05.2015 Landsberg am Lech



Bürgergruppe als Motor
Bürgerbeteiligung geht in die nächste Runde
Es geht voran: Bürgergruppe startet mit Aktionen


Die intensive Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Geländes der ehemaligen Pflugfabrik geht in die nächste entscheidende Runde. Dabei  entwickelt sich die „Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach“ als „Motor“ dieses Prozesses und steht bereits mit verschiedenen Aktionen und Methoden zur Bürgerbeteiligung in den Startlöchern.

Hintergrund: In der ehemaligen Pflugfabrik an der von-Kühlmann-Straße, direkt am Lech, wird ein Gebiet mit einer Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen, Kultur und Nahversorgung mit dem Schwerpunkt Wohnen entstehen. Die Planungen haben bereits begonnen. Seit Anfang letzten Jahres sind die Landsberger Bürger daran beteiligt. Begleitet wird der Planungsprozess für die frühere Pflugfabrik sehr intensiv von der Bürgergruppe.

Information, Transparenz und Kommunikation

Bernd Schwarz, Wolfgang Hauck und Thomas-Andreas Frank sind zusammen Delegierte in der vom Stadtrat eingesetzten Lenkungsgruppe „Urbanes Leben am Papierbach“. In der Bürgergruppe möchten sie die Bürgerbeteiligung nun auf eine breite Basis stellen und entsprechende Maßnahmen einleiten. „Wir haben das Glück, dass uns der Eigentümer ehret&klein in unseren Vorhaben sehr bestärkt und an unsere Kompetenz und Durchsetzungskraft glaubt“, freut sich Thomas-Andreas Frank.

Umfassende Information und Transparenz für die Bürger sind dabei die vorrangigen Ziele. Darüber hinaus sollen die Bürger auch selbst die Möglichkeit bekommen, Vorschläge zu machen und die aktiven Planungen der Stadt und Eigentümer zu begleiten. Diese Möglichkeit der Kommunikation mit den Bürgern war bisher noch nicht gegeben. Ein wichtiger Teil der offenen Informationspolitik der Bürgergruppe wird zudem die Kommunikation aller Bürgerwünsche sein.

Ausstellung der Entwürfe

Um bisheriges Schaffen transparent zu machen, werden den Landsberger Bürgern die ersten Vorentwürfe der Planungsbüros vom 12. bis 21. Juni im Sitzungssaal des Rathauses in einer Ausstellung präsentiert. Für die Bürger eine einmalige Möglichkeit, in bisherige Pläne und Modelle sowie in die Auswertung der Aktionstage 2014 zum Umbau der Pflugfabrik einzusehen.

Gleichzeitig werden sie an drei Tagen – nämlich am 12., 13. und 14. Juni – zu eben diesen Ergebnissen befragt und haben die Gelegenheit, Anregungen und Wünsche, Ideen, Stellungnahmen oder auch Kritik dazu abzugeben. Als Grundlage der Befragung entwickelt die Bürgergruppe derzeit einen speziellen Fragebogen, um ein möglichst großes Feedback zu erzielen.

„Möglichst viele Landsberger Bürger sollten diese einmalige Chance nutzen, sich die Ausstellung anschauen und sich dazu äußern. Nur so können wir einen aussagekräftigen Überblick gewinnen“, betont Bernd Schwarz. „Je mehr kommen, desto mehr Meinungen erhalten wir und desto mehr Einfluss können wir letztendlich nehmen.“

Workshop für die Bürger

Zusätzlich organisiert die Bürgergruppe eine „Bürgerwerkstatt Urbanes Leben am Papierbach“, die im Rahmen der Ausstellung am 13. Juni stattfinden wird. 175 Landsberger Bürger – die Auswahl erfolgt nach dem Zufallsprinzip – erhalten in den nächsten Tagen eine Einladung, an diesem Workshop teilzunehmen.

„Durch die Zufallsauswahl hat jeder Landsberger die gleiche Chance, und viele unterschiedliche Menschen werden beteiligt. Deshalb ist es wichtig, mitzumachen“, erklärt Bernd Schwarz, Sprecher der Bürgergruppe. „Wir möchten hier nicht nur die ohnehin schon Aktiven und Engagierten zusammenführen, sondern auch bisher völlig unbeteiligte Landsberger, die nicht unbedingt Bezug zu diesem Thema haben, zu Wort kommen lassen. Sozusagen wollen wir die bisher schweigende Mehrheit sprechen lassen“, so Schwarz weiter.

Es sei eine wissenschaftliche Erkenntnis, dass mithilfe eines solchen Zufallsverfahrens ein wichtiger und aussagekräftiger Querschnitt der Bevölkerung dargestellt werden könne, meint Schwarz. Dies sei auch in München (Kunstareal) und anderen Städten bereits erfolgreich durchgeführt worden.

Das Werkstatt-Programm sowie den Fragebogen für die Bürgerbefragung während der Ausstellung entwickelt die Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ zusammen mit dem Münchner Fachmann für Bürgerbeteiligung Prof. Dr. Hilmar Sturm von der Gesellschaft für Bürgergutachten-gfb.

Chance nicht ungenutzt lassen

„Mit all unseren Aktionen möchten wir erreichen, dass sich die Bürger für den Umbau der Pflugfabrik zu interessieren beginnen –  und sogar mehr als das: Sie haben die Möglichkeit, aktiv an den Planungen mitzuwirken, eigene Ideen einzubringen und somit einen wichtigen Teil zum Stadtbild Landsbergs beizutragen“, sagt Wolfgang Hauck. „Jeder einzelne Wunsch, jede Anregung wird berücksichtigt und geprüft, und natürlich geben wir unser Bestes, um  die meisten der Wünsche auch zu erfüllen.“ Warum sollte eine solche Chance ungenutzt bleiben?




Hintergrundinfos Bürgergruppe „Urbanes Leben am Papierbach“ (ehemalige Pflugfabrik)

Die Bürgergruppe sieht sich als kritischer Begleiter des Prozesses und Anreger der Bürgerschaft. Sie verfolgt keine eigenen Interessen und ist unabhängig. Sie hat sich Transparenz und Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung von Landsberg  auf die Fahne geschrieben.


Bernd Schwarz ist Sprecher der “Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach“
Er lebt seit 2008 in Landsberg und war schon bei den Bürgerbeteiligungen Hauptplatz und Lechsteg aktiv. Er war verantwortlich in internationalen Werbeagenturen im In-und Ausland, zuletzt als Senior Manager Marketing und Werbung in einem deutsch-amerikanischen Industrieunternehmen, tätig. Zu seinem Engagement in der Bürgergruppe meint er: „Ich liebe Landsberg, setze mich für ein schönes Pflugfabrik-Areal ein und möchte die Landsberger Bürger einladen, sich intensiv am Prozess zu beteiligen“.

Wolfgang Hauck kam 2014 zur Bürgergruppe, um den Blickwinkel der Kultur einzubringen. Er wohnt seit 1991 in Landsberg und ist als Leiter des Theaters "Die Stelzer" bekannt. Im Bereich der bildenden Kunst engagiert er sich in der kulturellen Jugendbildung und hat Projekte wie die Ausstellung des Neuen Stadtmuseums „Typisch Landsberg“ begleitet. 2014 hat er den Kulturverein „dieKunstBauStelle“ initiiert. Er meint zu seinem ehrenamtlichen Einsatz: „In dem Areal der Pflugfabrik liegt ein einmaliges Entwicklungspotential. Landsberg kann seine städtische Zukunft wie nie zuvor direkt und besonnen gestalten. Da ist es für mich selbstverständlich, mit Rat und Tat mitzuhelfen, damit auch für die nachfolgenden Generationen die Stadt ein Ort des Zuhause-Seins und Lebens ist."

Thomas-Andreas Frank
geboren in Landsberg am Lech. Im Frühjahr 2013 wurde er in die Bürgergruppe aufgenommen. Seit 2008 lebt er mit seiner Familie wieder in Landsberg am Lech. Er engagierte sich bei der „AG Innenstadt“ und nahm als Vorbereitung für die Stadtpolitik 2014 an der Initiative „Guter Rat“ teil. Als angehender Wirtschaftsmediator in Bereichen des Bauwesens bringt er seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen in die Arbeit der Bürgergruppe ein. 2012 erkundete er praxisnah mit der Initiative „Der Landsbürger“ mit einem Elektromobil den aktiven Einsatz im Innenstadt-Verkehr. Er sagt zu seinem ehrenamtlichen Einsatz: „Mein Interesse an der aktiven Mitarbeit zielt darauf ab, in unserer schönen Stadt die unterschiedlichsten Interessen und Meinungen zu einem Thema zu hören, aktiv aufzugreifen und für die unterschiedlichen Gremien zur Aufarbeitung vorzubereiten, um eine sachlich fundierte und gute Entscheidung auf breiter Basis der Bürgerschaft vorzubereiten!“


Pressekontakt
Andrea Schmelze
Andrea Schmelzle
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Sprecher der Bürgergruppe Urbanes Leben am Papierbach
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